Im Wesentlichen unterscheiden wir fünf verschiedene Screeningtests:
Screening für Sehleistungsminderungen:
Dieses Screening dient dazu, die allgemeine Sehleistung zu überprüfen und mögliche Einschränkungen frühzeitig zu erkennen. Dabei werden verschiedene Sehtests durchgeführt, um festzustellen, ob die Sehschärfe beeinträchtigt ist oder ob beispielsweise Kurz- oder Weitsichtigkeit vorliegt. So können Sehprobleme früh erkannt und passende Maßnahmen wie Brillen, Kontaktlinsen oder andere Sehlösungen empfohlen werden.
Screening für Farbsinnstörungen:
Dieses Screening hilft dabei, mögliche Farbsehstörungen oder Farbenblindheit zu erkennen. Mithilfe spezieller Tests wird überprüft, wie Farben wahrgenommen und unterschieden werden. So können beispielsweise Rot-Grün- oder Blau-Gelb-Schwächen festgestellt werden. Eine frühzeitige Erkennung kann im Alltag und Berufsleben hilfreich sein.
Screening für Glaukom (Grüner Star):
Dieses Screening dient der Früherkennung eines möglichen Glaukoms. Dabei werden unter anderem der Augeninnendruck gemessen, das Gesichtsfeld überprüft und der Zustand des Sehnervs beurteilt. Da ein Glaukom häufig lange ohne Beschwerden verläuft, sind regelmäßige Kontrollen besonders wichtig, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Screening für Katarakt (Grauer Star):
Hierbei wird untersucht, ob Trübungen der Augenlinse vorliegen, die auf einen Grauen Star hinweisen können. Verschiedene Tests helfen dabei, mögliche Einschränkungen der Sehqualität zu erkennen und den Grad der Sehbeeinträchtigung einzuschätzen.
Screening für Auffälligkeiten der Makula:
Dieses Screening konzentriert sich auf Veränderungen im Bereich der Makula, die für das zentrale und scharfe Sehen verantwortlich ist. Dabei können Auffälligkeiten wie eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) frühzeitig erkannt werden. Ziel ist es, Veränderungen möglichst früh festzustellen und rechtzeitig weitere Maßnahmen einzuleiten.