Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, ist eine ernstzunehmende Augenerkrankung, die häufig lange unbemerkt bleibt. Gerade deshalb sind regelmäßige Untersuchungen besonders wichtig, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Ursachen:
Ein Glaukom entsteht meist durch einen erhöhten Augeninnendruck, der den Sehnerv schädigen kann. Dieser Druckanstieg tritt auf, wenn die Flüssigkeit im Auge nicht ausreichend abfließen kann. Die genauen Ursachen sind nicht immer eindeutig, häufig spielen jedoch Faktoren wie Alter, genetische Veranlagung, Augenverletzungen oder andere Augenerkrankungen eine Rolle.
Symptome:
Das Schwierige am Glaukom ist, dass die Erkrankung im frühen Stadium oft keine spürbaren Beschwerden verursacht und sich schleichend entwickelt. Erst in fortgeschrittenen Stadien können Symptome wie Gesichtsfeldausfälle, verschlechtertes Sehen, Lichtkreise um Lichtquellen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen auftreten. Wenn solche Beschwerden bemerkbar werden, ist das Glaukom häufig bereits weiter fortgeschritten.
Behandlung:
Die Behandlung zielt darauf ab, den Augeninnendruck zu senken und mögliche Schäden am Sehnerv zu verlangsamen oder zu verhindern. Je nach Ausprägung können dafür Augentropfen, Medikamente, Laserbehandlungen oder operative Eingriffe eingesetzt werden.
Regelmäßige optometrische Kontrollen können dabei helfen, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig weitere Schritte einzuleiten.